So
betrachtet sind Karten Quasselstrippen. Sie sagen dem Betrachter nicht
nur wie er wohin gehen (oder fahren) kann. Dem fantasiebegabten Leser
erzählt eine Karte Geschichten. Ob das wahre Geschichten sind oder
Märchen ist für mich bedeutungslos. Jede Geschichte könnte in
einem unendlichen Universum irgendwo wahr sein und Märchen sind
meistens viel spannender und
interessanter als wahre Geschichten.
Schon als Kind wanderte ich mit dem Finger fremde Flüsse entlang und
träumte mich weg vom langweiligen Gefasel der Lehrer, zeichnete
Kopien der Karten aus dem Atlas und entdeckte in ihnen fremde Welten.
Wie viele Spiele aus der Jugend ging
auch dieses eine Weile verloren
und kam irgendwann zurück. In Computerspielen wie Caesar und Pharao
entdeckte ich meine Leidenschaft für die Gestaltung von Stadt, Land und
Fluss wieder. Im Browsergame Zwischenwelt
durfte ich dann auch wieder
Landschaften gestalten und begann die ersten Grafiken dafür zu pixeln.
Bald war mir das zu wenig und ich entschloss mich dazu einen kompletten
Grafiksatz für die Gestaltung fantastischer (oder realistischer, wenn
es jemand Spaß macht) Karten zu entwerfen. Das
Ergebnis kann man hier und auf den folgenden Seiten betrachten und
herunterladen.
Leider bin ich zu faul
Programmiersprachen zu lernen und einen eigenen
Karteneditor zu entwickeln. Doch davon gibt es im Internet ja genug.
Ich empfehle den Tiled
Map Editor. Die Zusammenstellung der Tilesets
wurde von mir für diesen Editor angepasst. Natürlich kann man sie auch
mit Gimp oder einem anderen Programm verwenden.
Das von mir verwendete Raster ist 40 x 40 Pixel. Diese Einstellung
sollte man beim Erstellen einer neuen Karte auch eingeben. Die
Grundeinstellung des Tiled Map Editors ist 32 x 32. Für Gimp empfehle
ich die Verwendung eines magnetischen Rasters.